Jeden Tag ein Türchen öffnen und mit Freude Mathe üben

Mathe im Advent

Mathe? Freiwillig? Und dann auch noch in der Weihnachtszeit? Obwohl das erst mal nicht nach Freude und Adventszauber klingt, bietet Mathe im Advent genau das: 24 knifflige, witzige und abwechslungsreiche Knobelrätsel mit Wichteln, Lebkuchenhäusern und natürlich Santa höchstpersönlich. Die farbenfroh gestalteten Aufgaben mit liebevollen Illustrationen haben wenig zu tun mit der alltäglichen Schulmathematik – zur Lösungsfindung darf gebastelt, gemalt, gerätselt und geknobelt werden. Mathe im Advent gibt es für die Jahrgangsstufen vier bis sechs sowie sieben bis neun, aber auch „Früh- & Spätstarter*innen“ sind willkommen.

Für die jüngeren Schülerinnen und Schüler gibt es ein Pendant zu Mathe im Advent: Das Känguru der Mathematik bietet ebenfalls zwei Adventskalender an: eine „Mini“-Variante für die Klassenstufen eins und zwei und eine „Maxi“-Variante für die Klassenstufen drei und vier.

Wie kann man mitmachen?

Schnell ein Konto auf der Website erstellen, schon können Eure Kinder jeden Tag ein virtuelles Türchen öffnen und niederschwellige Matherätsel lösen. Weil die Deutsche Mathematiker Vereinigung, die Mathe im Advent 2008 ins Leben rief, jungen Menschen den Spaß an Mathe (wieder)geben möchte, hat sie sich einiges einfallen lassen: Die Teilnahme am Mathe-Adventskalender wird mit Sammelkarten, einer Urkunde, Bastelpreise und sogar einer Preisverleihung mit Sachpreisen für die erfolgreichsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer schmackhaft gemacht. Obendrauf gibt es noch Verlosungen von Preisen unter Allen, die die Matherätsel an bestimmten Tagen (dem 5., 12. & 19. Dezember) richtig beantworten.

Warum mitmachen?

Aber auch ohne diese Anreize gäbe es genug Gründe, Mathe im Advent doch einfach Mal auszuprobieren – die Kreatoren dieses besonderen Adventskalenders meinen: „Zu viele Schülerinnen und Schüler haben Angst vor der Mathematik und wenig Spaß am konventionellen Unterricht. Viele von ihnen verlieren beim Übergang in die Mittelstufe die Lust und den Anschluss an das Schulfach.

Jedes 10. Kind fürchtet sich vor Mathe. Unter 11-13-jährigen Mädchen gaben 33% an, beim Gedanken an Mathe Angst zu verspüren!
Repräsentative Umfrage der Stiftung Rechnen, Nov. 2016

Zudem lernen Schülerinnen und Schüler noch häufig Schubladendenken und Abarbeiten von Routinen. Muster erkennen, logisches Denken und kreatives Problemlösen bleiben dabei auf der Strecke. Der Schülerwettbewerb „Mathe im Advent“ bietet Kindern und Jugendlichen aller Leistungsniveaus einen spielerischen Zugang zur Mathematik. Mit einem ausgefeilten didaktischen Konzept zeigen wir Schülerinnen und Schüler ab der 2. bis zur 10. Klasse viele verschiedene Facetten der Mathematik.”

Dabei erfahren sie Erstaunliches:

  • Mathe kann tatsächlich Spaß machen!
  • Mathe wird sinnvoll im Leben verwendet!
  • Ich kann wichtige mathematische Probleme lösen!

So möchten die Erfinder von Mathe im Advent bereits im Grundschulalter Spaß und Selbstbewusstsein in der Mathematik fördern und diese über die kritischen Jahre der Pubertät erhalten. Mathe ist mehr als addieren, subtrahieren und (im schlimmsten Falle) den Durchblick verlieren, das zeigt Mathe im Advent. Niederschwellig, praxisbezogen und trotzdem knifflig und unterhaltsam erreicht Mathe im Advent inzwischen fast 200.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Einzelspiel und Klassenspiel

Seid Ihr neugierig geworden? Am besten probiert Ihr mit Euren Kindern eine der Beispielaufgaben. Wenn Ihr genauso begeistert seid wie wir, steigt einfach noch ein. Die Aufgaben der Vortage stehen zum kostenlosen Download zur Verfügung. Ihr könnt jederzeit mit Euren Kindern noch einsteigen und dunkle Wintertage mit vor Freude leuchtenden Kinderhirnen aufhellen. Bei Mathe im Advent gibt es neben dem Einzelspiel auch noch das Klassenspiel: Gerade für Lehrerinnen und Lehrer sind die Knobelaufgaben eine gute Möglichkeit, den Matheunterricht ein wenig bunter zu gestalten.

Viel Spaß beim Mathe Üben und eine tolle Adventszeit!


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