Handyknigge – sind Smartphones in der Grundschule notwendig?

Für die meisten Grundschüler zählt ein eigenes Handy mittlerweile zur üblichen Grundausstattung. Spätestens, wenn der Nachwuchs eingeschult wird, überlegen viele Eltern, ob ein Mobiltelefon notwendig ist, damit die Kinder jederzeit erreichen werden können und ihrerseits die Möglichkeit haben, Mutter oder Vater anzurufen.

Können Schüler einen Handyvertrag abschließen?

Heutzutage sind moderne Smartphones mit zahlreichen Zusatz-Funktionen ausgestattet, sodass neben dem Telefonieren weitere Anwendungen wie das Surfen im Internet, Fotografieren und Videos anschauen möglich sind. Oft wird das Handy als Adressbuch und Terminplaner, zum Musikhören oder als Spielekonsole genutzt. Auch Online Deutsch lernen können die Grundschüler, indem sie die Lernprogramme im Smartphone abspeichern. Für die Nutzung eines Handys während der Grundschulzeit spricht die unkomplizierte Handhabung. Die meisten Mobiltelefone sind einfach bedienbar und können daher auch von Kindern im Grundschulalter verwendet werden. Außerdem ist das Internet ist eine der wichtigsten Quellen, um Informationen zu finden. Bevor die Entscheidung über ein Handy getroffen wird, solltet ihr mit euren Kindern über die aktive Nutzung eines Smartphones sprechen. Nicht selten passiert es, dass Jugendliche eigenmächtig einen Handyvertrag unterschreiben und dann die monatliche Rechnung ins Haus flattert. In diesem Zusammenhang stellt sich zuerst die Frage, ob es überhaupt möglich ist, dass Kinder ohne das Wissen ihrer Erziehungsberechtigten einen rechtskräftigen Vertrag abschließen können. Es ist allerdings verständlich, dass sich Kinder und junge Leute für Smartphones der neuesten Generation mit ihren zahlreichen Funktionen interessieren. Inzwischen findet man bei manchen Mobilfunkanbietern spezielle Tarife, die auf den Bedarf der jungen Zielgruppe abgestimmt sind. So gibt es Pakete aus Handy und Tarif bereits für Teenager. Bei einem Handyvertrag für Schüler existieren verschiedene Optionen. Oft ist ein Prepaid-Tarif, bei dem nur der tatsächliche Verbrauch abgerechnet wird, eine gute Alternative zum klassischen Mobilfunkvertrag für Kinder und Jugendliche mit fester Vertragslaufzeit. Es empfiehlt sich, vor allem bei Handyverträgen für Schüler auf günstige Kondition zu achten.

Ist das Mitbringen eines Handys in die Schule erlaubt?


Im Unterschied zu Handytarifen für Erwachsene genügt bei Grundschülern ein überschaubares Leistungspaket. Wenn eure Kinder jedoch oft im Internet surfen oder online Spiele spielen, sollte ihr beim Tarif auch auf das Internet-Datenvolumen achten. Bei Vertragsabschlüssen durch Minderjährige ist die Rechtslage in Deutschland klar geregelt. In der Bundesrepublik gelten nur volljährige Personen ab einem Mindestalter von 18 Jahren als voll geschäftsfähig. Ein Handytarif mit Vertrag kann also nur mit ausdrücklicher Einwilligung der Eltern abgeschlossen werden, da Kinder und Jugendliche rein rechtlich betrachtet nicht als voll geschäftsfähig gelten. Viele Handyanbieter bestehen daher auf der Unterschrift durch die Eltern oder einem Elternteil als Vertragspartner. In der Schule sorgt das Handy oft für Ärger. Surfen im Internet und SMS-Schreiben stören den Unterricht und sind deshalb nicht erlaubt. In vielen Schulen darf das Mobiltelefon nur in den Pausen genutzt werden. Was genau erlaubt oder verboten ist, steht im Schulgesetz des Bundeslandes sowie in der Haus­ordnung der Schule. Meist ist das Mitbringen eines Handys erlaubt, das Einschalten während des Unterrichts jedoch nicht. Macht eure Kinder deshalb auf die Schulregeln aufmerksam, bevor das Smartphone in die Schultasche gepackt wird. Ihr könnt ja auch Anrufregeln vereinbaren, damit die Kinder wissen, wann sie euch erreichen können.


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